Der Rollladen

Die Entstehung des Rollladens ist bis heute nicht lückenlos geklärt. Sicher ist nur, dass er der Nachfolger von einfachen Klappläden war und zum Schutz vor Einbruch und Einsicht in die Wohnung diente. Die ersten Rollläden wurden aus Holz gefertigt, doch war ihre Herstellung und Bedienung extrem aufwändig. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Rollladen zusätzlich mit einer Mechanik ausgestattet, sodass jeder Hausbewohner den Rollladen einfach öffnen und schließen konnte.

Heute ist der Großteil aller Fenster in Deutschland mit einem Rollladen versehen. Auch wenn der Anteil der Außenjalousien weiter wächst, sind Rollläden die Standardausstattung eines jeden Neubaus. Hier unterscheidet man zwischen Einbaurollläden, Vorbaurollläden, Aufsatztrollläden und Schrägrollläden:

Der Einbaurollladen kommt meistens bei Neubauten zum Einsatz. Durch den Einlass in die Fassade ist er in “eingerolltem Zustand” vor allen Witterungsverhältnissen in seinem Fertigkasten geschützt.
Im Gegensatz zum Einbaurollladen kann der Vorbaurollladen einfacher nachgerüstet werden und wird daher vorwiegend in der Modernisierung eingesetzt. Dazu wird der Rollladenkasten sichtbar unter die Fassade montiert und kann so auch als gestalterisches Element verwendet werden.
Der Aufsatzrollladen ist von außen fast nicht sichtbar. Sowohl im Neubau als auch in der Modernisierung wird der Aufsatzrollladen komplett mit Fenster als Einheit eingesetzt.
Schrägrollläden sind bei Architekten besonders beliebt, da sie auch asymmetrische Fensterflächen perfekt abdecken. Oftmals werden Schrägrollladen auf Maß produziert.

Ein Rollladen erfüllt verschiedene Funktionen:

  1. Der Rollladen sorgt für die Verdunkelung im Raum und sorgt so für einen angenehmen Schlaf.
  2. Bei geschlossenem Rollladen schützen sich die Bewohner vor unerwünschten Blicken.
  3. Fenster in einer Hausfassade verursachen Kältebrücken, die für einen erhöhten Energieverbrauch im Winter sorgen. Der Rollladen schließt bei rechtzeitigem Schließen für Energieeinsparungen.
  4. Zu hohe Sonneneinstrahlung sorgen im Sommer für Hitzestau im Inneren des Raumes. Zudem leiden Pflanzen und Möbel unter direkter Sonne. Ein Rollladen hilft dabei, die Sonneneinstrahlung zu dosieren.

Rollläden können ganz unterschiedlich bedient werden.
Ein Rollladen kann ganz unterschiedlich bedient werden. Die klassische Bedienung per Gurtzug ist zwar preisgünstig, doch erfordert sie vor allem bei schweren Holzrollladen hohe Kraftanstrengungen und verursacht unangenehme Geräusche beim Auf- und Zufahren. Zusätzlich leidet die Ästhetik des Raumes durch vergilbte Gurtbänder neben dem Fenster.
Eine Bedienung per Kurbel benötigt weniger Kraft aber mehr Zeit. Eine Getriebeübersetzung sorgt dafür, dass immer eine gleichbleibende Kraft für das Auffahren der Rollladen benötigt wird. Gleichzeitig verlängert sich dadurch der Fahrweg des Rollladens und damit die Zeit, bis der Rollladen geöffnet oder geschlossen ist.
Die eleganteste und einfachste Bedienung der Rollläden ist der Rollladenmotor. In die Welle eingebaut fährt dieser auch extrem schwere Rollläden auf Knopfdruck hoch und runter. Das spart Kraft und Zeit und eröffnet eine Vielzahl an weiteren Einsparoptionen: Mit einer Zeitschaltuhr fährt der Rollladen nämlich zeitgesteuert morgens auf und abend rechtzeitig ab. Sonne wird damit zum Heizen verwendet und abends schützt der Rollladen den Raum vor dem Auskühlen. Ein Rollldenmotor ist schon längst kein Luxus mehr. In unserem Online-Shop unter www.domohaus.de erhalten Sie einen Rollladenmotor für Rollläden bis 3,5 qm schon für 29,00 € inkl. MwSt.

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